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Filmkonzeption & Regie
Ich entwickle Ideen, Treatments und visuelle Welten für Filme, Kampagnen, Launches und Social Content. Dabei suche ich nicht nur nach schönen Bildern, sondern nach dem Gedanken, der sie zusammenhält.
Cem Tekin · Berlin
Frame 001Was ich mache
Ich verbinde kreative Entwicklung mit Produktion. So entstehen Arbeiten, die eine klare Idee haben, zuverlässig umgesetzt werden und trotzdem nicht aussehen wie schon hundertmal gesehen.
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Ich entwickle Ideen, Treatments und visuelle Welten für Filme, Kampagnen, Launches und Social Content. Dabei suche ich nicht nur nach schönen Bildern, sondern nach dem Gedanken, der sie zusammenhält.
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Ich übersetze Ambition in eine machbare Produktion: mit klaren Entscheidungen, realistischen Abläufen und einem gemeinsamen Verständnis davon, was am Ende entstehen soll.
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Ich nutze KI und neue Werkzeuge, um Ideen früher sichtbar, testbar und diskutierbar zu machen. Die Tools dürfen schnell sein. Das Urteil darüber, was gut und richtig ist, bleibt menschlich.
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Ich entwickle Narrative und Formate für Teams, die sich verändern, ohne jedem Trend hinterherzulaufen. Mich interessiert, wie neue Technologie zu Kommunikation wird, für die sich Menschen tatsächlich interessieren.
Projekte, Experimente, Nebenwege
Mehr als 500 produzierte Videos. Zwischen Konzeption, Regie und Creative Production habe ich mehr als 500 Videos produziert. Dabei habe ich gelernt: Eine gute Idee braucht Freiheit – und eine Produktion, die sie sicher ins Ziel bringt.
Filmdenken mit System. Meine UEFA B-Lizenz hat wenig mit Kameras zu tun und viel mit meiner Arbeit: Systeme funktionieren nur, wenn Menschen sich darin orientieren, entscheiden und gemeinsam bewegen können.
Audio, Podcasts und neue Perspektiven. Ich habe Podcasts über das Entschlüsseln von Web3 und postmigrantisches Leben in Deutschland entwickelt. Aktuell arbeite ich an einem KI-Podcast und einer Serie über eine Zukunft, die längst im Alltag angekommen ist.
KI praktisch erkunden. Im Future Lab verbinde ich Filmdenken mit neuen Werkzeugen und Arbeitsweisen. Die KI-Selbsthilfegruppe ist Think Tank, Meetup und Hilfsgruppe für Menschen, die KI verstehen und sinnvoll einsetzen wollen. Wer kontinuierlich statt panisch aufholen möchte, kann meinen kostenlosen KI-Newsletter abonnieren.
Komplexe Gedanken, verständlich gemacht. Wenn eine Idee mehr Raum braucht, entwickle ich daraus auch ein fundiertes 30-Seiten-Paper: klar genug für Entscheidungen, gründlich genug für kritische Fragen und lesbar genug für ein echtes Gespräch.
Struktur mit Reibung. Ich bringe genug Ordnung mit, damit Projekte zuverlässig fertig werden – und genug Unruhe, damit das Ergebnis nicht zur Tapete wird.
Von der offenen Frage zum fertigen Projekt
01. Die eigentliche Aufgabe klären. Bevor wir über Formate oder Kanäle sprechen, klären wir, was das Projekt bewegen soll. Welche Spannung steckt darin? Für wen ist sie relevant? Und woran erkennen wir eine gute Lösung?
02. Die Kernidee sichtbar machen. Ich teste lieber früh eine raue Szene, einen Frame oder einen Ablauf, als lange über eine makellose Theorie zu sprechen. Ein Prototyp schafft etwas, auf das alle konkret reagieren können.
03. Das Besondere schützen. Starke Projekte besitzen oft ein Detail, das zunächst zu eigen, zu mutig oder zu unvernünftig wirkt. Genau dort liegt häufig ihre Identität. Dieses Detail schärfen wir, statt es vorschnell wegzuoptimieren.
04. Zuverlässig fertig werden. Kreative Offenheit braucht ein klares Ende. Entscheidungen werden dokumentiert, Zeitpläne gepflegt, Exporte geprüft und Übergaben sauber vorbereitet. Das Chaos darf inspirieren – aber nicht die Schlussrechnung schreiben.
Stationen und Praxis
Creative Production bei CLOCKKNOCK. Bei der CLOCKKNOCK GmbH begleite ich Projekte von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung. Ich verbinde Kreation, Kundenziele, Teams, Budgets und Abläufe, ohne den Gedanken zu verlieren, der das Projekt besonders macht.
Filmregie mit EXOSOLAR FILMS. Mit EXOSOLAR FILMS entwickle ich filmische und spekulative Arbeiten. Dort ist Platz für größere Bilder, ungewöhnliche Erzählweisen und Projekte, die nicht vorschnell erklären wollen, was man fühlen soll.
Früh in neuen digitalen Welten. Ich war am Aufbau von Deutschlands erstem NFT-Launchpad und eine Hacker-NFT-Collection beteiligt. Die wichtigste Erkenntnis daraus: Neue Technologien werden erst relevant, wenn aus Möglichkeiten verständliche Anwendungen und echte Beziehungen entstehen.
Systeme für kreative Arbeit. Einige meiner Experimente habe ich öffentlich dokumentiert. Andere sind zu praktischen Systemen und Workflows geworden, die Teams schneller und sicherer machen, ohne ihre Arbeit austauschbar wirken zu lassen.
Was meine Arbeit prägt
Film ist für mich auch Forschung. In meinem öffentlichen Filmtagebuch auf Letterboxd sammle ich nicht nur Titel. Ich beobachte, wie Filme Aufmerksamkeit führen, Erwartungen brechen und Bilder im Gedächtnis verankern. Geschmack entsteht durch genaues Hinsehen – und gelegentlich durch fragwürdige Double Features.
Ich mag Paradigmenwechsel mit Fußnoten. The Structure of Scientific Revolutions begleitet mich, weil das Buch zeigt, wie lange vermeintlich stabile Systeme funktionieren – bis plötzlich andere Fragen wichtiger werden. Diese Perspektive prägt auch meinen Blick auf Medien, Technologie und Kultur.
Kultur, Unternehmertum und Wirkung gehören zusammen. Die Universität zu Köln, das Social Impact Lab und das Mediengründerzentrum haben beeinflusst, wie ich über kreative Arbeit denke: als Verbindung von kultureller Bedeutung, wirtschaftlicher Realität und der Fähigkeit, etwas tatsächlich umzusetzen.
Die Bühne bleibt ein guter Realitätscheck. Die Neuköllner Oper hat mich daran erinnert, dass Ideen nicht nur auf Papier oder in Timelines existieren. Sie müssen in einem Raum, vor Menschen und unter echten Bedingungen funktionieren.
Gedanken aus der Praxis
Fünf Notizen über Film, Produktion, KI und die Frage, wie aus einer interessanten Idee eine gute, umsetzbare Arbeit wird.
Der Arbeitsprozess
Notiz 01 · KI & Geschmack
Geschwindigkeit erweitert die Möglichkeiten. Geschmack entscheidet, welche davon wichtig sind.
KI kann Bilder, Stimmen, Varianten und plausible Antworten erzeugen, bevor der Kaffee kalt wird. Das ist ein großer Produktionsvorteil – aber noch keine Haltung. Mehr Optionen werden erst dann wertvoll, wenn jemand beurteilen kann, welche davon zum Kontext passen, eine eigene Spannung besitzen und mehr sind als eine polierte Oberfläche.
Ich behandle neue Werkzeuge als Erweiterung des Skizzenbuchs. Sie helfen dabei, früher zu einem sichtbaren Entwurf zu kommen, schwache Annahmen zu erkennen und eine Idee konkret genug für Widerspruch zu machen. Das Urteil bleibt bewusst langsam: Es berücksichtigt Menschen, Absichten und jene Spuren, durch die etwas gestaltet statt nur generiert wirkt.
Die Arbeit hinter den Ergebnissen →Notiz 02 · Prototyping
Ein rauer Entwurf, auf den Menschen reagieren können, ist wertvoller als eine perfekte Idee, die niemand überprüfen kann.
Treatments und Decks sind hilfreich, solange sie nicht zum Versteck werden. Sobald eine Idee von Timing, Bild, Ton oder Interaktion abhängt, möchte ich eine frühe Version genau dieses Verhaltens sehen. Sie darf unfertig aussehen. Sie muss nur die zentrale Behauptung des Projekts greifbar machen.
Ein Prototyp ist kein verkleinertes Endprodukt. Er ist eine präzise Frage. Er zeigt, woran das Projekt glaubt, wo das größte Risiko liegt und welche Diskussion wir besser heute führen als drei Tage vor der Abgabe.
Mehr über meine Arbeitsweise →Notiz 03 · Produktion
Arbeit kommt in Bewegung, wenn Idee, Zeit, Geld und Menschen einander verstehen.
Produktion wird häufig als Kontrolle beschrieben. Für mich ist sie vor allem Übersetzung: Ein Gefühl wird zu einer Entscheidung, die Entscheidung zu einem Ablauf und der Ablauf zu etwas, mit dem jede beteiligte Disziplin arbeiten kann – ohne den ursprünglichen Gedanken flach zu machen.
Zeitplan, Treatment, Abstimmung, Dateinamen und finaler Check sind kein Verwaltungsgeröll neben der kreativen Arbeit. Sie sorgen dafür, dass eine Idee den Kontakt mit der Realität überlebt. Gute Struktur trägt die Absicht des Projekts, statt sie zu ersetzen.
Zu meiner Erfahrung →Notiz 04 · Zukunftsformate
Neue Formate werden interessant, wenn sie verstehen, warum frühere Formate einmal wichtig waren.
Die Zukunft beginnt selten mit einem vollständigen Bruch. Sie bringt Konventionen, Rituale, vertraute Interfaces und ungelöste kulturelle Fragen mit. Darin liegt eine Chance: Viele interessante neue Formate entstehen, wenn sie etwas Bekanntes aufnehmen und unter veränderten Bedingungen neu lesen.
Mich interessiert deshalb weniger die Vorhersage der nächsten Plattform als die Frage, was Menschen auch dort brauchen werden: Orientierung, Überraschung, Wiedererkennung und einen Grund, sich zu kümmern. Technologie verändert den Behälter schnell. Menschliche Aufmerksamkeit besitzt ein längeres Gedächtnis.
Was meine Arbeit prägt →Notiz 05 · Systeme
Ein System ist nur dann intelligent, wenn Menschen darin handeln können, ohne selbst zur Fehlermeldung zu werden.
Ob Fußballordnung, Produktionsplan oder KI-Workflow: Das Diagramm ist nie die eigentliche Arbeit. Die Arbeit beginnt, wenn Menschen ein System unter realen Bedingungen interpretieren, unerwartete Informationen einbringen und gelegentlich aus Gründen richtig entscheiden, die kein Modell vorausgesehen hat.
Ich mag Systeme, die den nächsten sinnvollen Schritt sichtbar machen und trotzdem Raum für Urteil lassen. Zu wenig Struktur erzeugt Unklarheit. Zu viel Struktur behandelt jede Ausnahme wie einen Fehler. Produktiv ist die Zone dazwischen: Menschen können sich koordinieren, ohne ihre Initiative abzugeben.
Zurück zu Projekten und Experimenten →Ein Projekt im Kopf?
Du planst einen Film, eine Kampagne oder ein neues Format? Du hast eine starke, aber noch unfertige Idee? Oder ein Produktionsproblem, das endlich eine klare Lösung braucht? Erzähl mir, woran du arbeitest.
Ich bringe Fragen, Erfahrung, Geschmack und einen Plan mit, der den Kontakt mit der Realität überlebt. Im besten Fall entsteht etwas, über das Menschen sprechen. In jedem Fall wissen wir danach genauer, was die Idee braucht.